Wirtschaftsprüferversammlung am 20. Juni 2008 in Frankfurt am Main ist Geschichte. Auf die WP-Versammlung am 25.6. konnten wir verzichten.

Dank wp.net gibt es ab 2011 demokratische Wahlen zum Beirat!
Unser Dank gilt den Bundestagsabgeordneten Herrn Dr. Volker Wissing (FDP), Vors. des Finanzausschusses, Herrn Eduard Oswald, (CSU) Vors. des Wirtschaftsausschusses und Minister a. D., den früheren MdB, Dr. Axel Berg (SPD), den Herren Bundesministern f. Wirtschaft und Technologie, Dr. Karl-Theodor zu Guttenberg und Rainer Brüderle.

Den 200 Mitgliedern, die unsere Lobbyarbeit für Demokratie in der WPK kurzfristig per Brief mit unterstützten, danken wir ebenfalls herzlich.

Der wahre Weg zum demokratischen Wahlrecht in der Wirtschaftsprüferkammer Ein kleiner Beitrag zur Aufklärung über das Original.

Der Kampf ums demokratische Wahlrecht startete schon nach der Beiratswahl 2002. Der Weg zum demokratischen Wahlrecht dauerte also acht Jahre.
Im WP Magazin 2010 wird ein großer Mitstreiter für die Einführung des demokratischen Wahlrechts, WP/StB Dr. Johannes von Waldthausen aus Berlin einen ausführlichen Bericht liefern. Hier die Zeitscheine von der Schwangerschaft bis zur Geburt des demokratischen Wahlrechts.

Juni 2002

Wieder mal Beiratswahlen in der Wirtschaftsprüferkammer.
Nach den Wahlen legt ein Kollege Widerspruch gegen die Wahlen ein

Frühj. 2003

Widerspruchsverfahren verläuft im Sande

Juni 2005

Beiratswahlen 2005 - Widerspruchsführer gegen Wahlen 2002 steht auf der „Kammerliste“ des Beiratsvorsitzenden. Zwischen Rücknahme seines Widerspruchs und seiner Listung auf der Kammerliste besteht kein Zusammenhang, lässt der Widerspruchkollege Herrn Gschrei per Anwalt mitteilen. So wird es dann wohl auch gewesen sein!

Juli 2005

WP Gschrei legt fristgerecht Wiederspruch ein

Okt. 2005

WP Gschrei reicht Klage gegen die Beiratswahlen beim VG Berlin ein

Nov. 2007

Verwaltungsgericht Berlin weist Klage zurück.
Grund laut Urteilstenor (S.5 und 6): "Die Vollmachtwahl verstößt nicht gegen den Grundsatz der Unmittelbarkeit, weil die Vollmacht gesetzlich nicht verboten ist..... Trifft das Gesetz, das einer Körperschaft die Autonomie zur Gestaltung Wahlverfahrens einräumt, wie hier insoweit keine Bestimmungen, ist auch eine (begrenzte) Stimmrechtsübertragung .........zulässig.

Dez. 2007

WP Gschrei und hundert Unterstützer stellen Antrag für die WP-Versammlung auf Änderung der Wahlordnung

Anfang 2008

Wp.net schaltet die Politik ein und erhält Unterstützung vom Bundestagsabgeordneten Dr. Berg, der seinerseits Wirtschaftsminister Michael Glos einschaltet.

Juni 2008

Rund 1400 Mitglieder und Nichtmitglieder unterstützen auf der WP-Versammlung den Antrag. Vorallem die Mitarbeiter der Big4 aus dem Raum Frankfurt lehnen den Antrag ab. Dank Vollmachten kein Problem!

Herbst 2008

WPK Führung anerkennt schon mal Reformbedarf bei den Beiratswahren auf den bundesweiten Jour Fixen. Es kommt noch schlimmer für WPK: Fast alle Teilnehmer sind für die Briefwahlen (bspw. in Düsseldorf: Von rund 350 Tln nur eine Gegenstimme). WPK-Führung verwechselt immer noch Besetzungsmacht mit demokratischer Legitimierung der Beirats.

Frühj. 2009

WP Magazin 2009 macht auf die postdemokratische Situation der Beiratswahlen aufmerksam. wp.net schaltet wieder Politik ein.

Mai 2009

Wirtschaftsministerium will sich von WPK nicht länger hinhalten lassen und fordert es auf zu entscheiden!

Juni 2009

WPK Gremien sind für die Briefwahlen ab 2011!

April 2010

Die WPK-Führung stimmt den Vorschlägen des wp.net zu.