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wp.net feiert 2015 sein zehnjähriges Bestehen. Bis heute ist wp.net eine Erfolgsgeschichte.Dies belegt auch unsere 10-Jahres-Chronik, die wir auf Seite 21 ff. aktualisiert haben. Wenn das Sprichwort stimmt: Viel Feind, viel Ehr, dann dürfen wir zufrieden sein. Wir schenken wp.net, den Mitgliedern sowie dem Berufsstand zum Geburtstag ein monatliches kostenloses wp.net-Journal. Um noch mehr Gehör für die mittelständische Wirtschaftsprüfung zu finden, brauchen wir das Journal. Die Berichterstattung über unsere Beiratsarbeit 2011 bis 2014 seitens der Kammer und der Presse war für uns alles andere als fair und ausgewogen. Deswegen werden wir regelmäßig im wp.net-journal unsere Stimme erheben.

Linda Luxi, seit nun fast einem Jahr Vorstandsassistentin bei wp.net, und das geschäftsführende Vorstandsmitglied Michael Gschrei, haben die DAX-30-Datenbank aktualisiert. Uns interessierte neben der Konzentration des DAX-30-Prüfermarktes vor allem die Honorarverteilung und -aufteilung auf Prüfung und Nicht-Prüfung. Wir sind der Frage nachgegangen, ob der „PwC-Beratungsrausch“, von dem die FAZ im Oktober 2014 berichtete, auch bei den DAX-30-Prüfungen ausgebrochen ist und welches Ausmaß die „Räusche“ inzwischen angenommen haben. Wir haben ebenfalls analysiert, was hohe Nicht-Abschlußprüfungsleistungen für die Qualität der Abschlussprüfung und Berichtserstattung bedeuten können.

Dr. Richard Wittsiepe, Leiter des wp.net-Arbeitskreises für die EU-Reform "Abschlussprüfung und Aufsicht" und ausgewiesener Fachmann für die ISA, bringt seine Erfahrungen und seine Gedanken zur IT-Prüfung zu Papier. Er wird uns ein erstaunliches Ergebnis präsentieren, dem ich nicht vorgreifen möchte. Er gibt uns weiter Hinweise darauf, womit uns die IT-Welt in naher Zukunft auch konfrontieren wird.

Dass der WP-Mittelstand und die Einzelpraxen eine unabhängige Stimme brauchen, hat uns auch die Analyse der Vorstandsstellungnahme vom 19.12.2014 zur EU-Reform gezeigt. Die gemeinsamen Standpunkte von Einzelpraxen, Mittelstand und Big4 der sog. WPK-Koalition halten wir für einen Auszug aus dem "Giftschrank" des WPK-Vorstands. Dazu zeigen wir Ihnen noch, welche Regelungen der frühere EU-Binnenkommissar Michel Barnier wirklich in die EU-Richtlinie 2014 zur Qualitätskontrolle für die Abschlussprüfer von gesetzlichen Abschlussprüfung vorgesehen hatte. Hier hat uns die GroKo von CDU/CSU/SPD durch die vielen inländerdiskrimierenden WPO-Regelungen verraten. 

Wir wünschen Ihnen viel Lesefreude mit unserer „gedruckten“ Stimme.

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