Die vorgegebenen Termine für die Stellungnahmen zu den Referentenentwürfen des Justiz-  und Wirtschaftsministeriums haben den Terminkalender bestimmt. So ist das April/Mai/Juni-Journal 2015 in den Juni gerutscht.

Lesen Sie folgende Themen in der Doppelausgabe unseres Journals vom April-Mai-Juni 2015:

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Wir haben in dieser Ausgabe die Auswertungen zu den vier DAX Segmenten mit dem SDAX abgeschlossen. Dort erhöhten sich, wie zu erwarten, sowohl die Anzahl der Mandate als auch der Umsatz der Big4. Auch im Honorarmünzenland SDAX konnten die Mandanten Rotationsrenditen ausschöpfen, während die Prüfer aufgrund ihres Preiswettbewerbs häufig wechselten.

SDAX-Prüfer: Das Honorarmünzenland

Die Big4 erreichten weltweit 2013 einen Umsatz von 117.000.000.000 $. Das sind 17 Mrd. $ mehr als noch 2009! Wie kann das sein? Lesen Sie selbst, wie sich die Big4 im DAX-160 immer mehr ausbreiten und somit durch sog. "Pacman-Spiele" kaum noch Mandate für die restlichen Prüfer übrig lassen.

Die unheimliche Macht der Big4

2010 wurde die EU-Reform zur Abschlussprüfung durch das Grünbuch (Lehren aus der Krise) eingeläutet und der Markt sollte durch Joint Audits für die NextTen zugänglicher gemacht und so vor zu hoher Konzentration geschützt werden. Doch die anfängliche Begeisterung der NextTen, damals als EGIAN-Gruppe aufgetreten, ließ schnell nach und so wurde aus den gesetzlichen Joint Audits lediglich ein Wahlrecht in der Verordnung. Die Nähe zu den Big4 scheint wohl ausgeprägter zu sein als man gemeinhin so wahrnimmt, so dass der DAX-160 immer mehr von den Großen vereinnahmt wird.

NextTen: Scheinheiliger Kampf für die Joint Audit

Herr Prof. Rainer Ludewig, ein Urgestein unter den WPs, feierte am 20. Mai seinen 89. Geburtstag, gleichzeitig jährt sich am 3. Juni seine WP-Bestellung zum 57. Mal. Wir nehmen diese Feierlichkeiten zum Anlass, unseren verehrten Kollegen zu würdigen und freuen uns auf seine Anwesenheit am 20. Juni zu unserem Symposium in München.

Wirtschaftsprüfer Prof. Dr. Rainer Ludewig feierte seinen 89. Geburtstag

Unsere Auswertung zeigt: Nach der fast vollständigen Übernahme des Prüfungsgeschäftes im kapitalmarktorientierten Bereich, ruhen sich die Big4 nicht aus. Die aktuelle Presse schreibt, dass die Big4 nun daran gehen, das Beratungsgeschäft der angestammten Berater (McKinsey und Co.) zu übernehmen und wahrscheinlich auch übernehmen werden. Sie haben einen großen Vorteil, denn sie stehen bereits mit dem Prüferbein beim Kunden in der Tür.

Beratungsrausch versus Berichtspflichten im DAX-30

Dr. Jens Weidmann, Präsident der Bundesbank und Mitglied des Rates der EZB erhält den Deutschen Mittelstandspreis 2015. Dr. Weidmann stellte sich gegen die Staatsfinanzierung durch den Aufkauf von Staatsanleihen. Ein Mann, der somit den volkswirtschaftlich gelehrten Meinungen entgegentritt. Wir sagen: mutig und weiter so!

Ein Bundesbankpräsident gegen den Mainstream

Sieht die Prüferaufsicht APAK keinen Zusammenhang zwischen Preis und Qualität? Muss sie nun deswegen abdanken? Wir machen uns dazu Gedanken.

Die Leiden des Billigprüfers

Von der Kompromissbereitschaft der WPK-Vorstandskoalition waren wir überrascht. Auf der Beiratssitzung am 24.04.2015 schwenkte man auf unsere Linie des Mittelstandes ein.

wp.net-Politik erfolgreich!

Zum Thema erfolgreiche wp.net-Politik schenkt uns Prof. Hansrudi Lenz von der Uni Würzburg sein Kommentar und zeigt uns, welche Beobachtungen er bis jetzt zur 8. WPO-Novelle gemacht hat.

Chancen für den Mittelstand

Unser Angebot an die vier Berichterstatter im Bundestag, uns im wp.net-journal ihre Reformvorstellungen zu unterbreiten, wurde nur von den beiden Oppositionsparteien aufgegriffen. Herr Dr. Thomas Gambke (Bündnis90/Die Grünen) und Herr Klaus Ernst von der LINKE-Fraktion teilen uns die Vorstellung ihrer Fraktion mit. Herzlichen Dank!

Die 8.WPO-Novelle:Der Deutsche Bundestag hat das Wort

Wir meinen, dass die Noch-Prüferaufsicht APAK mit ihrem massiven Eintreten für eine Übernahme des Sonderuntersuchungspersonals in die Behörde gegen die EU-Richtlinie agiert. Deswegen meinen wir, dass die APAK mit ihrem einseitigen Blick auf die Abschlussprüferaufsicht den Ansprüchen der EU-Abschlussprüfungsreform nicht gerecht

wird. Wir bezeichnen diese Lobbyisten-Arbeit als Crashkurs.

Ende des Reform-Crashkurses durch richtige Auslegung der EU-Vorgaben

Wir wollen unser Journal auch dafür nutzen, Kolleginnen und Kollegen vorzustellen, die bis 2018 im Beirat einen Dienst am Berufsstand der Wirtschaftsprüfer leisten. Die Leser lernen dabei nicht nur die Kolleginnen und Kollegen kennen, sondern auch ihre Sicht auf die Wirtschaftsprüferkammer. Wir starten heute mit Herrn WP/StB Klaus Kaprolat, der bereits kurz nach der Gründung im Juni 2005 wp.net-Mitglied geworden ist.

Das Beiratsmitglied der Wirtschaftsprüferkammer: (K)ein unbekanntes Wesen!

Bereits 2006 hat sich wp.net in die Spezialfortbildung für die mittelständische Wirtschaftsprüfung eingeschaltet. Bei den FDI-Prüfungen vernachlässigte das IDW die Prüfer über viele Jahre hinweg, gerade im FDI-Bereich jedoch ist die  Halbwertzeit des erworbenen Wissens durch die BaFin-Aktivitäten sehr kurz. Wir nehmen das zehnte Jahr unseres Bestehens zum Anlass, Ihnen unseren FDI-Referenten Michael Böllner vorzustellen.

Fit für Prüfung und Aufsicht mit Böllners FDI-Seminaren

Michael Gschrei beleuchtet die massiven Steuerberatungs-leistungen der PwC bei E.ON unter dem Aspekt eines möglichen Prüferausschlusses nach § 319a HGB. Der Prüferausschluss nach 319a findet nicht statt. Jedoch verstößt ein Wirtschaftsprüfer der PwC gegen die Rotationspflicht.

Prüferfalle für die LuxemburgLeaks-Berater

Die Luxemburg-Leaks Akten beschäftigten uns nun auch in steuerlicher und handelsrechtlicher Hinsicht. Dr. Richard Wittsiepe blickt mit seinem steuerlichen und handelsrechtlichen Blick in die LuxLeaks-Akten und vor allem in die Zukunft.

BMJV umgeht strenge Anforderungen der EU-Verordnung

Nach seinem kritischen Blick auf die Steuerrechtsprechung in unserem Februar- und März-Journal, nimmt WP/StB/RB Ernst Büchele diesmal die Sozialbeitragsrechtsprechung unter die Lupe. Der Staat auf der Suche nach Einnahmen belastet auch Scheineinnahmen mit Beiträgen, so Büchele.

Die Folgen des Phantomlohns in der Sozialversicherung

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